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Der Unter-Mieter.

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von

Bernhard Dörries

Dieser Apriltag ist der einzige innerhalb der Zeitspanne der Wetteraufzeichnungen, der die 30 Grad Marke erreicht und überschreitet. Und es ist zugleich Evis einziger freier Tag in dieser Woche. Welch ein glücklicher Zufall.

Evi studiert an der Sporthochschule Leipzig in Richtung des Bachelors of Arts. Sie hält sich gut in Form, sportlich, aber auch durch regelmässigen Sex. Sie ist der Ansicht, das nichts die Lebensgeister so sehr weckt und jung und auf Trab hält, wie mindestens ein lusterfüllter Orgasmus täglich. Leider hat sie dafür noch keinen festen Freund, ist also in ihrer knappen Freizeit ständig auf der Suche nach neuen, potenten Sexpartnern.

An diesem einmaligen Hitzeabend, ist sie natürlich besonders geil, auch deshalb, weil der von gestern Nacht - latent schwul wahrscheinlich - ein totaler Reinfall war. Jetzt liegt sie gerade nackt auf dem Futon in ihrer kleinen Zweizimmerwohnung und denkt darüber nach, welchen Boy sie heute aufgabeln könnte. Auf die Schnelle fällt ihr aber hier in der Nachbarschaft so echt keiner ein, den sie nicht schon durchprobiert hat.

Ach doch, ja, da ist doch ein Typ ganz in der Nähe, der neue Unter-Mieter Stan Sowieso. Gestern erst eingezogen, - mit Freundin natürlich, aber die ist keine echte Konkurrenz, das sah Evi mit einem Blick.

Nur, wie an ihn rankommen. Evi überlegt hin und her, raucht eine Zigarette nach der anderen. Endlich hat sie die Idee! Ja, das könnte klappen. Aber erst muss sie sich vergewissern, ob er auch da ist. Seine Nummer hat sie, gab er ihr gleich, "für Notfälle". Und dies ist einer, wie sie feststellt, als sie mit den Fingern in ihre feuchte Spalte geht.

Sie wählt die Nummer, - ein Klingelton, schon ist er dran, und sie legt natürlich sofort wieder auf. Gut, dass er ihre Nummer nicht weiss. Ob sie wohl einfach runter wandert, um sich offiziell vorzustellen. Nein, das ist zu simpel, nicht sexy genug. Aber da fällt ihr etwas ein. Die Badewanne. Die könnte doch überlaufen. Ja, genial. Sie fängt an, das Wasser einzulassen, dann kommen ihr aber Zweifel, vielleicht wird er ja nur böse, aber nicht geil.

Also neue Idee. Einfach nackt bei ihm klingeln, weil es angeblich die Tür hinter ihr zugeweht hat, als sie gerade, wie jeden Morgen, die Zeitung holen wollte. Nein, schon zu bekannt, nicht originell genug. Ihn anrufen, weil ihr Toaster sich nicht mehr ausschalten lässt. Auch nicht das Gelbe vom Ei. Ihn bitten, nach ihrem PC zu schauen, weil der Macken hätte, - alte Kamelle. Ach, sie ist ganz durcheinander, und in ihrer Vagina pocht es immer ungeduldiger.

Ob sie sich erst einmal hinlegt und es, als eine Art Vorspiel mit den Fingern macht. Ja, das bringt es. Die drei Finger gehen heute noch tiefer rein, sie spürt das schon glitschige, heisse Innere, läuft fast aus. Aber natürlich, wie könnte es anders sein, kurz vor dem Höhepunkt klingelt es. Was nun. Sie kann doch nicht so nackt zur Tür gehen. Also ruft sie, sie käme gleich und sucht fieberhaft ein Kleidungsstück, findet aber in der Eile nur das spiessige, bodenlange Oma-Nachthemd, das sie auf der Nähmaschine für den Karneval zurechtmachen wollte.

Aber gut. Ok. Sie geht zur Tür, und wer steht davor, er, der Ersehnte - mit einer Blume und einer Flasche Cidre. Natürlich ist er - wie sie es ja schon bei seinem Einzug sah - gross, blond und blauäugig und hat nur eine ausgefranste Jeans an. Er sagt: "Wollte nur mal einen kleinen Antrittsbesuch machen, wenn ich nicht störe."

Sie lächelnd: "Nein, Du störst überhaupt nicht, und ich find es gut, dass Du bei der Hitze oben ohne bist, kann ich ja leider nicht."

"Warum nicht?" er geht zum Sofa, "ich find da überhaupt nichts dabei, - schau mich an, solltest Du auch so machen. "

Er setzt sich auf das Sofa, schaut zu ihr, die noch im Gang steht. Sie: "Du musst entschuldigen. Schau, in der Wohnung bin ich meistens nackt, zumal bei der Hitze jetzt, aber als Du klingeltest, konnt ich ja nicht so zur Tür gehen, wusste ja nicht, wie Du darüber denkst, deshalb hab ich mir rasch dies übergezogen, um Dich nicht zu erschrecken, fand in der Eile nichts anderes. "Sie setzt sich auf das Sofa neben ihn.

"Wenn ich ehrlich bin, dies Gewand erschreckt mich mehr, als es ein schöner Körper könnte."

Sie holt den Flaschenöffner, vergisst aber die Gläser, weil sie so abgelenkt ist durch ihre nasty Gedanken. Er hat ja auch immer noch die Blume in der Hand. Das findet sie rührend. Eine weisse Rose. Etwas verlegen nimmt sie sie und sucht in der Küche nach einer Art Vase, findet aber nur ein leeres Einmachglas, füllt es mit Wasser, lehnt sich an den Herd, atmet auf, jetzt hat sich das eine Problem also ganz von selbst gelöst, aber allerdings, - das nächste wartet schon.

Wie kann sie ihn denn verführen in diesem unmöglichen Aufzug. Das geht doch nicht. Jedoch auf die Schnelle fällt ihr nichts ein, also bemüht sie sich, die Flasche aufzumachen. "Und Gläser?", fragt er, als sie wieder ins Zimmer kommt. Sie ist aber auch zu unaufmerksam, denkt eben immer an ganz etwas Bestimmtes.

Dann: Sie sitzen auf dem Sofa. Small Talk über seine neue Wohnung und über das ruhige Viertel hier, da bemerkt sie ihn auf einmal, - den verräterisch feuchten Fleck mitten auf der Sitzfläche. Hoffentlich sieht er das nicht, oder greift sogar aus Versehen auch noch da hin. Männer sind ja allerdings so dumm und instinktlos.

Der Cidre tut gut, ist erfrischend bei der Hitze. Evi merkt aber, wie dieser Blonde ihr jetzt doch dauernd oben in das Nachthemd schaut. Das macht sie noch kribbeliger, so dass sie die Schenkel nicht mehr ruhig halten kann und auch spürt, wie es unter ihr - schon wieder - feucht und feuchter wird. So uninteressiert an ihr scheint er jedenfalls nicht zu sein.

Evi trinkt noch mehr Cidre und beobachtet ihren Gast, wie er aufsteht, sich in ihrem Appartment umschaut. Gute Gelegenheit denkt sie und macht schnell oben am Hemd alle Knöpfe auf, es sind ja leider nicht viele, da es aus einer Zeit stammt, in der, dank dem Einfluss der Kirchen, viele ländliche Eheleute einander nie nackt sahen und Sex nur im Dunkeln und unter der Bettdecke hatten und haben durften.

Stan hockt sich wieder auf das Sofa, immer noch mit Abstand, aber nun fast auf den feuchten Fleck. Beide sind sie verlegen, fühlen, dass etwas in der Luft liegt. Sie spürt immer noch seine Blicke in ihren Ausschnitt, fühlt diese Hitze, diese Erregung, die von unten in ihr aufsteigt, nestelt nervös an einem Knopf, mit dem Ergebnis, dass er abreisst.

Um etwas zu sagen, fragt sie ihn unvermittelt: "Und was ist eigentlich mit der, die Dir gestern half da unten, ist das Deine Freundin?"

"Ja, das hätte ich gern, sie hat etwas Rätselhaftes, was mich sehr anzieht, aber auf sexuellem Gebiet ist sie noch ganz unerweckt, ich hoffe, sie da lockerer zu machen, denn im Moment häng ich halt sehr an ihr, weiss auch nicht warum." Er ist ganz in Gedanken, achtet gar nicht mehr auf Evi.

Die wiederum kocht innerlich vor versteckter Eifersucht, lässt sich aber nichts anmerken. Eine innere Stimme sagt ihr: Wenn er so an der Schnepfe hängt, mach ihn abspenstig, setz alle Deine Waffen ein, Du weisst schon welche. Sie ist prüde und frigid wahrscheinlich, sei Du das Gegenteil. Er wird das merken und zu Dir umschwenken. Schliesslich ist er auch nur ein schwanzgesteuerter Mann, und Du weisst, wie man Männer behandeln muss, um sie ins Bett zu kriegen, sie weiss das nicht, im Gegenteil sie ziert sich, wird blass und rot - Du müsstest da doch leichtes Spiel haben.

Sie: "Und dann hast Du wohl noch gar nicht mit ihr geschlafen?"

"Habs versucht, aber da war dann nur Petting unter dem Abgewöhn-BH, stell Dir das mal vor - wurd ich ganz kribbelig davon, alles schwoll an, spannte, Du verstehst."

Er schaut sie lange an. Seine Blicke wandern über ihr Hemd von oben nach unten. Sie wird unruhig, steht auf, geht in die Küche und holt eine Cola. "Und wie willst Du sie in Dein Bett kriegen?"

"Ich denk, werde sie unter Alkohol setzen müssen."

"Und Du glaubst, das merkt sie nicht. "

Er druckst herum: "Ich weiss ja auch nicht, aber ich bin grad so scharf auf sie, wie noch auf keine vorher, da versuch ich natürlich alles, verstehst Du."

Sie versteht nicht, ihre innere Stimme sagt ihr: er ist scharf auf sie und nicht auf Dich, schau, dass Du ihn scharf auf Dich machst, dann ist die da unten ganz schnell weg vom Fenster, schnapp ihn Dir jetzt, noch ist er wankelmütig, unsicher, - wenn aber der Zug mit der Schlampe erst einmal abgefahren ist, kannst Du nur noch frustriert hinterher schauen.

Sie schenkt ihm Cola ein. Beide schweigen, hängen ihren Gedanken nach. Sie spürt aber immer noch seine Blicke dahin, wenn sie das blöde Hemd doch nur ausziehen könnte, muss einen Dreh dafür finden. Und ihre Stimme sagt zu ihr: Also ein Kostverächter scheint er ja nicht zu sein, Du reizt ihn schon, nur ist da eben diese Gewitterziege, die ihm grad den Kopf in die falsche Richtung verdreht hat. Wie kannst Du die besiegen, überleg mal. Und bei all den Gedanken spürt sie doch auch dauernd seine Blicke - sogar durch das Hemd hindurch - überall auf dem Körper, hofft, dass er davon auch allmählich immer erregter wird.

Er: "Schläfst Du eigentlich auch in so Omanachthemden?"

"Nein, natürlich nackt, bin auch in der Wohnung meistens so ohne was. Nur, - in dem Aufzug konnte ich Dich ja nicht gleich empfangen, weiss ja nicht, wie Du darüber denkst, über Nacktheit."

Er: "Oh, ich hab bestimmt nichts gegen nackte Mädchen, eher im Gegenteil, bin da ganz locker." Er muss richtig lachen, sie auch.

Sie: "Das kann ich mir gut vorstellen." Und ihre Stimme flüstert ihr zu: Das ist doch die Gelegenheit, schau, dass Du nackt bist, Deinem Body wird er nicht widerstehen können, benutze dieses Hemd einfach als eine Art Waffe ...

Sie: "Dies Hemd von der Oma wollt ich heute eigentlich kürzer machen, - für den Karneval, Du weisst ja, wie es da zugeht, und da kann so ein "Kostüm" gar nicht kurz genug sein, - unten und natürlich auch oben. Am geilsten find ich es natürlich oben ohne und unten vor der Pussy nur so ein locker hängendes Stück Stoff, wie es die Indianerfrauen tragen, so dass man beim Tanzen, wenn es hochfliegt, dahinter schauen kann. Muss ich dann, wenn es aktuell wird, natürlich gut rasiert sein. So was in etwa stell ich mir vor für die Rosenmontag-Nacht. - Ist ja nur einmal im Jahr, und warum das nicht auskosten, wenn man den Body dafür hat, nicht wahr.

Sie zeigt auf ihr Hemd: "Dies aber brauch ich aber halt schon am Sonntag für einen Studentenball." Nach einer Weile fragt sie: "Und was machst Du so?"

"Oh, ich bin Industrie-Fotograf, jetzt grad freiberuflich für eine spezielle Werbeagentur."

"Und was hast Du da dann so vor der Linse?"

"Ach Maschinen jeder Art, manchmal auch ganz alte. Und Röhren und Bauteile. Was halt so anfällt.",

"Ist das nicht arg langweilig?"

"Nein gar nicht. Maschinen sind wie Lebewesen, haben sogar eine eigene erotische Ausstrahlung".

"Das kann ich mir nun gar nicht vorstellen. Fotografierst Du dann also gar keine Menschen, Mädchen etwa?"

"Doch gelegentlich auch. Gestern hab ich zum Beispiel von Anna Fotos gemacht."

"Nackte womöglich?"

"Nein, dafür ist sie viel zu verklemmt, das Höchste waren ein Bügel-BH und ein Schiesser Höschen."

"Oh. Wie gehts Dir dabei, wenn Du so was sehen musst."

"Beschissen. Aber ich werde sie schon in Ordnung bringen, liegt mir halt so viel daran."

"Vielleicht ist sie ja latent lesbisch, das würde alles erklären, ihr mangelndes Interesse an Sex mit Dir. Ich bin übrigens nicht lesbisch, ganz im Gegenteil, ich mag Männer. "

Schweigen. Ihre Stimme sagt: versuch, dass er dich fotografiert, ohne Liebestöter-BH und so, dann wird er die andere nicht mehr mit der Feuerzange anfassen wollen.

Sie sagt: "Schade."

"Was ist schade."

"Schade, ich hätte gerne nackte Fotos von ihr gesehen, sie interessiert mich jetzt irgendwie, und auch - natürlich typisch weiblich - wegen dem Vergleich. Sie hebt ihre Brüste unter dem Hemd mit den Händen etwas in die Höhe, schaut ihn dabei unverwandt an. Er, verlegen, wechselt schnell das Thema: "Schneidern hab ich sogar auch mal gelernt, und wenn ich Deine jetzige Bekleidung so anschaue und dabei an den Sonntagsball denke ..."

"Ja eben, ich wollt es ja deshalb schon kürzen und so."

"Wie ich vermute, hast Du doch einen sexy Körper, oder?"

"Das also vermutest Du, weisst es aber nicht, hast keine Anschauung." Sie lacht ungehemmt.

"Ja, Männer machen so was, sie vermuten. Bei Mädchen auf der Strasse oder im Park gehts mir oft so, ich stelle mir ihre Körper vor - unter den Clothes. Im Sommer geht das natürlich leichter."

"Aha. Und wie stellst Du Dir also meinen Corpus vor?"

"Sehr aufreizend halt, so dass die Männer reihenweis schwach werden. "

"Du etwa auch? - würdest Du schwach werden, gar in Ohnmacht fallen"

"Dafür seh ich ja nicht genug."

"Ja, Du siehst echt nicht genug von mir, das seh ich ein, hast ja aber ausserdem auch Deine zu Therapierende, die Dich voll Tag und Nacht in Atem hält. Stellst Du Dir ihren Körper eigentlich auch vor - unter dem BH, ihre platten Brüste fast ohne Nippel?"

Er seufzt: "Ja, aber ... was soll ich bloss machen ..."

Ihre innere Stimme spricht (für sie laut und deutlich): sie auf den Mond schiessen ... und ich helf nach, zünde die Rakete. Laut sagt sie: "Fick sie mal kräftig durch, eine Nacht lang, das wirkt oft Wunder."

"Ich glaub, dann würde sie zur Heilsarmee gehen und sich beschweren." Beide lachen sich schief.

Er: "Und also, Dein sexy Körper und der Karneval ... ich hab das wie gesagt ja mal gelernt, das Schneidern, und wegen Rosenmontag oder - Sonntag und Deinem Problem, da könnt ich Dir helfen."

"Ja, und wie?"

"Wie ich hoffentlich zurecht vermute, hast Du einen Super-Sexy-Body. Es wäre daher doch total cool, wenn ausgerechnet dieses, an sich ja abtörnende, Kleidungsstück aus Omas Mottenkiste, dieser Lustkiller, mehr von ihm zeigen würde. "

"Von was?"

"Von Deinem Körper. Wenn es also zum Beispiel viel kürzer wäre, als jetzt, und oben weiter ausgeschnitten, oder noch besser der Länge nach geschlitzt, bis fast nach unten, oder auch beides."

Sie, lächelnd: "Ich sehe, Du scheinst Dich ja nur allzu gut mit Schlitzen aller Art auszukennen," Ihre Stimme: Das ist es, - diese Sache mit dem Hemd, damit kriegst Du ihn. Schau, dass Du es ausziehen musst für seine Arbeit daran, und lüg, Du hättest sonst nichts anzuziehen, da alles grad in der Wäsche sei, versuch, ihm so was vorzumachen, Deinem nackten Body wird er bestimmt nicht lange widerstehen können ...

Er: "Hast Du eine grosse Schere?" Sie holt eine aus der Küche.

"Stell Dich mal da hin." Sie tut es,

"Wie viel soll ich abnehmen, bis wohin?" Sie zeigt es ihm.

"Gut. Ich fang gleich an, mach Dich ganz gerade, dass ich messen kann."

"Aber, ist es für Deine Arbeit nicht günstiger, wenn ich es doch lieber ausziehe?"

"Ja, natürlich, hab ich gar nicht zu fragen gewagt."

"Ist doch aber an sich wohl nichts dabei, denke ich, hab es zwar noch nie gemacht, wär das erste Mal ..."

Sie tritt - scheinbar unschlüssig - von einem Fuss auf den anderen. Ihre innere Stimme spricht: Sag nicht sofort ja, spiel vorher noch ein bisschen das verschämte Mädchen, das bringt ihn erst richtig hoch, darauf fliegen die Männer, wirst sehen ... Sie setzt sich also nun wieder auf das Sofa, trinkt, sagt lächelnd: "Aber, da muss ich mir doch wohl vorher erstmal mit Cola einen antrinken", schaut ihn gross an.

Er ist ganz verlegen. Das gefällt ihr. Sie steht auf, geht langsam hin und her, als ob sie immer noch unentschlossen sei und zögere. Dicht vor ihm bleibt sie stehen, schaut dabei verstohlen auf seine Hose, ob sich da was regt. Dann setzt sie sich aber wieder, sagt: "Weisst Du, ich hab nämlich sonst grad nichts zum Anziehen, ist alles im Waschsalon. Mach ich einmal im Jahr, grosse Wäsche und das nun ausgerechnet, heut ..." Sie lehnt sich, wie zufällig, kurz an ihn.

Er sagt: "Wir können es auch aufschieben."

"Nein, ich will es jetzt durchziehen, sonst hängt mir das ewig nach, komm ich mir prüde und alt und omahaft vor. Und auf diese Weise kommst Du ja auch auf Deine Kosten, sozusagen als eine Art Arbeitslohn." Sie lächelt ihn süss an, lehnt sich noch etwas mehr gegen ihn.

"Ich werd Dich nicht anbaggern, bin ja grad irgendwie sowieso liiert, weisst Du ja - und versuche eben, ausnahmsweise einmal irgendwie treu zu sein, obwohl ja wenig von ihr kommt."

"Ah ja, verstehe, Du würdest mich also nicht gleich brutal durch und durch vögeln, - oder?"

Er schüttelt den Kopf: "Schau, ich mag Dich sehr, begehre Dich auch, das sag ich ehrlich, stelle mir Deinen Körper plastisch vor, träume sicher von ihm dann, bin nur grad wegen ihr in der moralischen Zwickmühle - verstehst Du."

"Aber mir dauernd in den Ausschnitt glotzen, das magst Du wohl trotzdem, trotz Deiner Zwickmühle?" Sie grinst.

"Du hast es erraten, bin ja auch nur ein schwacher, fehlbarer Mann." Sie trinkt das Glas leer, das gibt ihr nun scheinbar genügend Mut.

Sie: "Also, ich will Dir mal vertrauen, - für jetzt. Ich weiss ja, dass Dir mein Körper überzeugen wird, vielleicht sogar zu sehr, und das gibt mir irgendwie Mut." Sie steht unvermittelt auf und zieht sich einfach das Hemd über den Kopf. So steht sie dann, schon ziemlich voll des Alkohols, nackt dicht vor ihm, fragt: "Gefall ich Dir denn auch überhaupt?

Er sagt: "Bin grad sprachlos."

"Gut so, so soll es auch sein." Sie setzt sich dicht neben ihn, fährt fort: "Ja, bist sprachlos, aber unter Deiner Hose, das Ding, das spricht ja doch deutlich." Sie wirft sich nach hinten in die Kissen, hebt die Arme hoch und hinter den Kopf, fragt: "Schau mich an, will ich Dich etwa möglicherweise aufreizen, oder verführen?" - wirkt ganz ernst.

Er lässt sich nun aber gar nicht mehr ablenken, ist konzentriert bei der Arbeit. Mit gewandten Schnitten ist das Hemd bald viel kürzer. "Zieh es jetzt mal über, zur Probe." Sie springt auf, tut es. Nun reicht es unten im Stehen knapp über die Scham. "Anstandshalber müsstest Du jetzt einen Slip drunter anziehen." Sie lacht hemmungslos, lässt sich wieder aufs Sofa plumpsen. Jetzt kann er von ihr noch mehr sehen, etwa ihre blanke Pussy unter dem, im Sitzen zu kurzen, Hemd. Und sie geniesst seine gierigen Blicke darauf, fragt: "Und was jetzt? Könnte ja vielleicht echt noch kürzer sein." Sie trinkt das Glas leer, konstatiert, dass die Beule in seiner Hose noch mehr angeschwollen ist.

"Zieh es mal wieder aus, muss ja weiter machen."

"Nur zu gerne, verehrter Meister."

"Hast Du so Jeans-Druckknöpfe zum Hämmern?"

"Nein, müsst ich besorgen."

"Gut, - ich werd nämlich da oben keinen Ausschnitt machen, sondern das Hemd der Länge nach aufschneiden, von oben bis unten, und Du kannst dann die Knöpfe da an den Rändern anhämmern, zum Auf- und Zu-Knöpfen.

"Oh, praktisch, mache fünfzig hin, so haben dann am Sonntag die Boys wenigstens was zu tun." Sie schaut immer noch auf seine Hose, fühlt zugleich, dass der Sofastoff unter ihr schon wieder klebrig durchweicht ist.

Ihre Stimme spricht: Jetzt zeigs ihm aber mal richtig, Endspurt ... mach die Beine auseinander, geh mit der Hand dahin ... In diesem Moment, gerade, als sie die Schenkel weit öffnet, klingelt natürlich sein Handy.

Er hört zu, springt dann hastig auf, sagt, es sei Anna, sie stünde mit Brötchen unten vor der Tür, geht ein paar Schritte, kommt noch einmal zurück, zögert, bückt sich und küsst mit feuchter Zunge ihre Schamlippen, dreht sich um, und ist schon im Gang und aus der Tür. Evi, nun total aufgegeilt, wirft sich wütend aufs Sofa. Sie könnte diese Anna glatt erwürgen und vierteilen, waren sie beide doch grad so gut dabei. So wie es lief, hätte sie seinen Schwanz bestimmt bald tief in sich gespürt.

Am nächsten Tag im Sportseminar wirkt Evi total unaufmerksam, macht ganz dumme Fehler, ist mit den Gedanken woanders, und zwar dort, wo sie über Stan nachgrübelt. Alle möglichen Strategien wälzt sie und bemerkt dabei zunächst nicht, dass Rolf, der geile Bock vom Dienst, wieder - diesmal an ihr - tätig, und gerade dabei ist, ihr, unter den erwartungsvollen Blicken der Zuschauer, das Höschen herunter zu ziehen. Sie kann ihm eigentlich ja nicht böse sein, hätte sie es doch gerne selbst heruntergezogen, oder ganz weg gelassen, aber das geht hier natürlich nicht.

Beim Schlangenfrass in der Mensa kommt dann die zündende Idee. Dieser Stan, er hat gesagt, er ist Fotograf, und zwar für irgendwelche neuen oder alten langweiligen Maschinen. Gut, sie hat doch so was in der Art auf dem Speicher. Eine IBM vom Opa, damals der letzte Schrei. Wenn sie die herunterschafft, dann kann sie dem Blonden und seiner Kamera doch was bieten, ohne dass er ahnt, was sie ihm ja eigentlich bieten will, - und das ist bestimmt keine öde, verstaubte Schreibmaschine.

Und da er dann ja die Kamera schon einmal dabei hat, wird sie vorgeben, sie bräuchte noch ein paar Fotos von sich, für eine Sport-Bewerbung, auch welche, wo man mehr vom Körper sähe. Sie lacht in sich hinein und nimmt sich vor, am Nachmittag in der nahen Boutique gleich Ausschau nach der knappsten Unterwäsche zu halten.

Aber erst kommt das Leichtathletikseminar, und da hat es der geile Rolf natürlich wieder auf sie abgesehen. Diesmal verwendet er sogar eine Nagelschere und schneidet ihr damit blitzschnell die Träger ihres Oberteils durch, was alle ringsum zum Johlen bringt, vor allem weil sie jetzt Evis Prachttitten zu sehen bekommen.

Aber der Trainer ist schlagfertig und sagt, alle anderen Mädchen sollten, wie Evi, oben ohne weitermachen, "aus Solidarität," oder vielleicht wegen seiner Geilheit? Evi verfolgt er jedenfalls schon jeden Tag dauernd mit seinen lüsternen Blicken, das spürt sie direkt auf der Haut. Und er ist ja auch nicht unattraktiv, gegen einen Quickie mit ihm hätte sie gar nichts einzuwenden.

Also strebt sie nach dem Ende der Stunde betont langsam in Richtung Duschen, bleibt immer wieder stehen, bis sie merkt, dass er ihr folgt. In der Mädchendusche macht sie sich schnell ganz nackt, wartet. Wo bleibt er. Doch, da blitzt es kurz auf, er muss ein Foto gemacht haben.

Extra lange, steht sie aufreizend unter der Dusche. Da endlich taucht er auf, auch nackt. Sie umarmen sich heftig und treiben es rasch im Stehen unter dem Wasserstrahl. Hinterher zeigt er ihr die Kamera. Das ist noch eine alte Polaroid. Da holt er jetzt das Foto heraus, das er vorhin von ihr gemacht hat, schenkt es ihr, verschwindet so rasch, wie er gekommen ist - denn Sex mit einem Trainer ist ja natürlich tabu. Indirekt ist Evi diesem Lustmolch Rolf jetzt doch sogar noch dankbar für diesen guten "Trainings"-Sex unter der Dusche. Sie lächelt, bei der Erinnerung daran und steckt das Foto sorgsam in ihre Handtasche.

Wieder daheim, steigt sie die steile Leiter zum Dachboden hinauf, rutscht fast aus. Aber die Schreibmaschine ist zu schwer, so geht es nicht. Sie muss sich etwas einfallen lassen. Später, auf dem Weg zum Supermarkt, sieht Evi im Baumarkt eine Art von Flaschenzug im Vorführ-Betrieb. Der müsste passen. Der entsprechende Krampen für die Holzdecke ist auch gleich dabei.

Wieder heimgekehrt, macht sich Evi gleich an die Arbeit. Sie hämmert den Krampen in das hundert Jahre alte Holz des Dachbodens über der Treppe, hängt den Flaschenzug daran, schleppt die Maschine herbei, bindet sie in der Halterung fest und lässt sie vorsichtig in das Stockwerk darunter herab.

Aber wo soll sie das Monstrum am besten aufstellen. Es gibt hier eigentlich nur die zwei Schlafzimmer, und ihre Stimme sagt ja auch: das Wichtigste hier ist ja eigentlich das Bett, darauf soll es doch alles hinauslaufen.

Doch es soll erst einmal anders kommen. Es gibt nämlich in Evis Wohnung einen kleinen morschen Balkon, und unter diesem gibt es auch wieder einen kleinen morschen Balkon. Und eben dort, sozusagen unter ihren Füssen, rammeln die Beiden gerade, was das Zeug hält. Also scheint "ihr" blonder Recke ihren Rat, diese Anna "durch und durch zu vögeln", wirklich ernst genommen zu haben.

Aber, als sie das nun so von oben beobachtet, kocht Evi innerlich vor Wut. Sie könnte zerplatzen. Diese Schlampe da unten im Clinch mit ihrem und nur ihrem Superman. Nein. Das wird sie ihr austreiben und ihm erst recht. Dieser blöden Gewitterziege kann sie schon lange das Wasser reichen. Die hat ja, wie sie es grad deutlich ausspäht, sogar immer noch den Panzer-BH an und auch noch eklig viele Haare da unten. Am liebsten würde sie den Beiden sofort einen eiskalten Guss schicken, dass denen alles vergeht.

In dieser Nacht schläft Evi ganz unruhig, träumt davon, dass der Brutalo-Rolf ihr den Tanga aufschneidet. Als sie - zwischen den Schenkeln quatschnass und heiss - immer wieder kurz erwacht, sehnt sie sich gleich wieder so nach diesem Blonden, dass sie zweimal nahe dran ist, einfach zu ihm herunterzulaufen. Aber nein, keine Spontanaktionen, sie muss vielmehr strategisch denken und Schritt für Schritt planen.

Erste Phase, der Köder muss ausgelegt werden. Aber wie und wo. Handy fällt aus, ist zu direkt, nicht sexy genug. Er hat ein Geschäftsauto, einen Nissan-Kombi, den kennt sie. Manchmal steht er vor der Tür, und heute ist zufällig so ein Tag. Hastig schreibt sie einen Zettel: - Da er sich so für alte Maschinen interessieren würde, sie hätte noch eine IBM-executive von 1947 (vom Grosspapa), aber er solle möglichst dann die Kamera dabei haben und Scheinwerfer. Den Zettel befestigt sie an seiner Windschutzscheibe, malt ein rotes Herz auf die Rückseite.

Wieder eine unruhige Nacht mit viel Handarbeit. Dann, im Seminar diesmal zur Auflockerung Übungen am Reck. Natürlich ist auch der geile Hengst wieder da und zieht ihr, als sie da an den Knien hängt, zur allgemeinen Begeisterung, das Shirt vom Bauch hoch bis knapp über die Brüste. Ihm und seinem vermutlich mickrigen Schwanz wird sie es auch noch heimzahlen, das schwört sie sich. Nur gut, dass sie wenigstens ansehnliche Titten hat, solche, die sie vor den Zusehern nicht zu verstecken braucht, und die der knackige Trainer ja nur zu gut kennt. Sie lacht in sich hinein.

Am Abend wartet sie vergeblich auf den Blonden. Sie weiss auch warum, hört sie doch deutlich das Stöhnen und Schreien von unten durch die dünne Decke. Sie zieht sich aus, duscht, setzt sich vor den Tv, schaut einen Softporno. Grad ist es still, da fängt es schon wieder an, er hat offenbar nachgetankt. Jetzt ist bei ihr der Ofen aber endgültig aus. So, wie sie ist, läuft sie die zwei Treppen herunter und schlägt mit der Faust gegen die Tür. Sofort herrscht drinnen Grabesstille. Schnell rast sie die Treppen wieder hoch, hofft, denen den Spass gründlich verdorben zu haben.

Aber wieder kann sie nicht einschlafen, wälzt sich herum, grübelt, wie sie ihren Helden von dieser Saugschnepfe befreien kann. Offenbar ist er mit der ja gerade so sehr im Gange, dass er ihren Köder nicht schlucken will. Sie muss sich etwas Anderes einfallen, aber was. Ah, das wärs, sie hat doch noch das Dusch-Foto von Gestern, das wird sie für ihren Plan einsetzen.

Am nächsten Tag, einem Samstag, kommt die Gelegenheit. Die Schlampe ist ausnahmsweise nicht da, und ihr blonder Riese liegt dösend oder schlafend auf dem Balkon in der Sonne. Was macht Evi, - sie lässt das Nacktfoto, das sie vorher auf schwere Pappe aufgeklebt hat, zu ihm herunter fallen. Und glücklicherweise landet es direkt auf seinen knappen schwarzen Tanga. Er schreckt auf, sieht das Foto, blickt nach oben, betrachtet das Foto näher, schaut wieder hoch, sieht sie nicht.

Jetzt gehts um die Wurst, - beisst er an, oder nicht. Evi bringt sich jedenfalls schon einmal in Stellung, hat extra eine ganz brave Jeans und ein noch braveres T-Shirt über die sexy Unterwäsche angezogen. Da, es klingelt schon, er hat schnell reagiert. Langsam geht sie zur Tür im Gang, öffnet sie. Wahrhaftig, er ist es leibhaftig.

Er mit dem Foto in der Hand: "Könnte es sein, dass Du das verloren hast - irgendwie?"

"Wäre möglich, ich bin manchmal so zerstreut." Sie zieht ihn weiter in den Gang hinein und fragt: "Gefällt es Dir?"

"Ja, das wäre auch durchaus möglich. Darf ich es behalten?."

"Wohl für Deine Sammlung, wie viele Hundert hast Du denn schon? ... Und komm doch rein, ich beisse nicht, jedenfalls nicht gleich. "Sie geht voraus, die Treppe hoch: "Hier entlang, ich zeig sie Dir."

"Was?"

"Wirst schon sehen." Sie öffnet die Tür zu einem der Schlafzimmer. Auf einem Tischchen vor dem breiten Bett thront die Büro-Schreibmaschine von 1947.

"Die hat ich Dir doch versprochen." Er schaut, staunt, ist ganz fasziniert.

"Warte ich hol die Kamera."

"Und Licht nicht vergessen, ist stockdunkel hier."

Evi setzt sich auf die Matratze. Ob sie nachher wohl hier im Bett landen, spekuliert sie. Wer weiss. Sie kennt ihn ja gar nicht. Wenn er nun auch nur ein Blender ist. Aber dieser Schlampe scheint er es ja gut besorgt zu haben.

Ach, - etwas hat sie ja noch ganz vergessen. Aus der Nachtischschublade zieht sie ein beidseitig offenes Glasröhrchen, das sie da vorsorglich deponiert hatte. Wofür das gut ist, wie das geht, das hat sie irgendwo im Internet mal gesehen.

Da, Schritte auf der Treppe, Poltern. Er schleppt zwei Scheinwerfer hoch, hat die Digicam umgehängt. Sie hilft ihm beim Aufbau. Er braucht ein Betttuch, sie holt eins, auch Kreppband zum Befestigen an der Wand. Der Hintergrund für die Maschine ist sonst zu unruhig.

Endlich ist es gut so. Er macht sich an die Arbeit, streng konzentriert. Sie merkt den Profi. Dann, kurz vor Ende sagt sie plötzlich und ganz beiläufig, als ob es ihr gerade so einfiele, ob er ihr noch einen Gefallen tun könnte, sie bräuchte gute Fotos für eine sportliche Bewerbung, auch welche in Unterwäsche.

Ob er was ahnt, - jedenfalls willigt er sofort ein, und sie wuchten die schwere Maschine auf den Boden in eine Ecke, schieben den Tisch fort. Probeweise steht sie vor dem Bettuch. Er leuchtet ein, knipst sie dann von allen Seiten, auch nah und ganz nah. Als er fertig ist, geht sie zögernd und langsam, wie unschlüssig, zu dem Nachttisch, auf dem das Nacktfoto liegt. Sie zeigt es ihm im Scheinwerferlicht nochmal.

"Kennst es ja nun, - jedenfalls, das hat mal einer unbemerkt von mir in der Dusche gemacht, und ich glaub nun, wo wir grad so schön dabei sind, und wenn ich so an neulich denke, an Deinen Kuss. Du könntest das sicher besser." Er wird rot. Sie hat das lange nicht bei einem Mann gesehen. Längeres Schweigen. Dann nickt er, sagt ja. Beide stehen in dem grellen Licht dicht voreinander, spüren ihren Atem.

Ohne jeden Übergang fängt sie an, sich dicht vor ihm auszuziehen, zeigt ihm nach und nach immer mehr von ihrem Körper, nur notdürftig verdeckt von einem Hauch von Top und einem winzigen, dazu passenden, Stringtanga mit seitlichen Schleifen. Ihm bricht der Schweiss aus, und sie sieht, wie sich seine Hose im Schritt wieder mehr und mehr vorbeult.

"Jetzt vielleicht erst einmal solche - in dieser Wäsche." Er schiebt sie mehr in das Licht der Scheinwerfer.

"Wie soll ich mich hinstellen?, welche Position? Such eine aus. Beine mehr auseinander?" Er sagt nichts, richtet erst einmal das Licht.

"Magst Du die Titten mehr rausgepresst, dass sie besser durchkommen, die Nippel - etwa so in der Art?" Er nickt eifrig.

So steht sie jetzt vor dem Bettuch in dem gleissenden Licht, die Beine weit auseinander, die Brüste vorgedrückt, so stark, dass sich die schon steinhart gewordenen Nippel und die Höfe drumherum gut unter dem hauchfeinen Nylonstoff abzeichnen.

Er knipst wie wild, auch wieder von allen Seiten und nah und näher, legt sich dann sogar auf den Boden unter sie. Ihr wird es inzwischen heisser und heisser, und nicht von den Lampen. Dann, als er wieder fertig ist, holt sie das Foto erneut ins Licht, zeigt ihm, was sie falsch daran findet.

"Man sieht da zu wenig von mir, die Brüste kommen gar nicht gut raus, und die Pussy ist fast im Schatten, das finde ich nicht geil." Bei diesen Worten zieht sie sich - natürlich dicht vor ihm - langsam ganz aus, steht dann vollkommen nackt da.

"Schau mal hier - meine Titten in real und dann das Foto, da siehst du den Unterschied, und unten, fühl den mal, über der Spalte den Kitzler, weisst ja, wo der ist, den gibts auf dem Foto gar nicht, liegt völlig im Schatten. Aber Du machst das schon." Sie presst sich mit ihrem ganzen nackten Körper dicht an ihn, spürt die Härte in seiner Hose.

"Und fühl man da hin, mit der Hand, den Fingern, jetzt bin ich dort auch viel besser rasiert, auf dem Foto sieht man ja jede Menge Stoppeln, streich doch mal drüber, ganz weich, wie ein Babypopo." Sie stellt sich wieder ins gleissende Scheinwerferlicht, die Beine noch weiter gespreizt, mit den Händen presst sie ihre Brüste heraus. Er macht sich auch erst einmal ganz nackt, dann knipst und knipst er, fast atemlos, wie in Ekstase. Auf dem Höhepunkt legt er sich wieder mit der Kamera direkt unter sie, fotografiert ihre geschwollenen, nassen Schamlippen aus grosser Nähe.

Sie, mit gepresster Stimme: "Und nun nimm das Röhrchen, liegt neben Dir, schieb es mir mal tief rein, mach das." Neben sich findet er ein beidseits offenes kleines Glasröhrchen, steckt es zögernd immer weiter in ihr enges Loch, bis nur noch ein Stück vom Ende heraus ragt. Sie: "Nimm Deine offene Seite in den Mund." Er tut es, saugt unwillkürlich und spürt bald den salzig süssen Geschmack ihres Lustsaftes auf der Zunge. Sie ist soo raffiniert, denkt er, von ihr kann er noch was lernen.

"Wir könnten auch ein Glas unter das Röhrchen stellen, das kannst Du dann austrinken. Wie findst Du das? Machen wir morgen, wenns Dir Recht ist. " Er stellt sich das nun ganz plastisch vor, wird dabei immer geiler. Und plötzlich kann er einfach nicht mehr an sich halten, springt auf, zerrt sie zum Bett, dringt ungestüm ohne jedes Vorspiel in sie ein.

Und, trotz anfangs mangelnder Zärtlichkeit, sie geniesst es bis zur vielfachen Ekstase. So schön war es noch nie bei den One-Night-Stands gewesen. Da plötzlich, natürlich wieder mitten im Höhepunkt, klopft es drunten laut an die Tür. Er: "Das ist sie, hab Zettel dagelassen, auf dem Küchentisch, wusste ja nicht - was uns beide erwartet." Er lächelt.

"Und nun?"

"Nichts - und nun!" Und er zieht sie ungestüm an sich, vollendet, was sie anfingen. Beide kommen fast gleichzeitig.

"Nichts mehr mit - "und nun", wir machen nicht auf. So einfach ist das." Und sie lieben sich gleich noch einmal und später noch zweimal und die nächsten Tage und Nächte noch viele Male, jedes Mal wilder und wilder als zuvor.

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Kommentare

Admin (c) jameek / photocase.com
11|06|2012, 11:41

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