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Wünschen und Schenken

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Halleluja! Ganz leise, unmerklich fast, haben sie sich bei uns zur Tür hereingeschlichen. Die gnadenreichen, die gabenreichen, die letzten Tage des alten Jahres, die stillen. „Die Zeit vergeht nicht für jeden gleich schnell“, sagt Shakespeare, mir ist sie schon wieder (oder doch sogar noch schneller?) gleichsam zwischen den Fingern davon geronnen ...

Und jetzt: Das wiederkehrende Mirakel, dass gerade mitten im dunkelsten Winter die Herzen der Menschen zu leuchten beginnen. Wir sind bereit – jetzt geht’s ans Wünschen und Schenken. Aber bitte mit Augenmaß und – wenn möglich – einem Perspektivenwechsel. Nach Aristoteles ist es nämlich die selbstvergessene, nicht käufliche Lust, die uns den Weg zu unseren – versteckte – Potenzialen weisen kann: Begeben wir uns also auf die Suche nach dem, was uns Zufriedenheit und Freude schenkt. Weg von den Mühen des Alltags, von Verpflichtungen und den Erwartungshaltungen unserer Umgebung. Denn nicht das Geschenk als solches, die Handlung des Schenkens macht seinen Wert aus. Schenken ist ein Akt der Liebe, der einzigen Kraft, die größer wird, wenn man sie verschenkt. Was wir konkret schenken, ist an sich somit nebensächlich, da der Wert und die Schönheit des Geschenks als Spiegel der Liebe immer richtig bemessen sind. Egal, wie viel es kostet. Nota bene: Nicht käufliche – aber umso wertvollere – Geschenke sind z.B. Zuversicht, Hoffnung, Vertrauen, Zeit, ein Lächeln, Optimismus, Freude, ein gutes Gespräch, man selbst ...

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Kommentare

  • Moderne Zeiten in der Krise
    Oder: Wir spüren den Wind des Wandels. Einfach zum Nachdenken.
  • Wünschen und Schenken
    Halleluja! Ganz leise, unmerklich fast, haben sie sich bei uns zur Tür hereingeschlichen. Die gnadenreichen, die gabenreichen, die letzten Tage des alten Jahres, die stillen.
  • Geburtstag
    Das Tagebuch von meinem Vater.
  • Der Mann im Garten
    Anna, macht im Alter von 80 Jahren noch einmal neue Erfahrungen.
  • Kindheitserinnerung
    Sind unsere alten Eltern nicht manchmal lästig. Sie fordern und quengeln zuweilen wie kleine Kinder und man fragt sich allen ernstes: Wer ist hier Kind und wer ist Mutter?

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